AV-Receiver Test 2017: Bestenliste und Kaufratgeber

Auf dieser Seite finden Sie einen AV-Receiver Test, bei dem wir die beliebtesten Modelle für Ihr Heimkino in der Preisklasse unter 500 Euro miteinander vergleichen. Wir nehmen in diesem Test Aufbau, Design, Funktionen, Anschlüsse und die Bedienung der Geräte unter die Lupe. Zusätzlich geben wir einen kurzen Überblick über die Meinungen der Nutzer, die die AV-Receiver bereits gekauft haben.

Bestenliste der AV-Receiver unter 500 Euro

AV-ReceiverTypLeistung pro KanalNutzer-BewertungMehr
Yamaha RX-V479
AV-Receiver 'Yamaha RX-V479'
5.1115 Watt4.4 von 5 Sternen (4.4)

Preis-Leistung: 85 %
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Yamaha RX-V379
AV-Receiver 'Yamaha RX-V379'
5.1100 Watt4.3 von 5 Sternen (4.3)

Preis-Leistung: 83 %
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Onkyo TX-NR646
AV-Receiver 'Onkyo TX-NR646'
7.2160 Watt4.2 von 5 Sternen (4.2)

Preis-Leistung: 80 %
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Yamaha RXV477
AV-Receiver 'Yamaha RXV477'
5.1115 Watt4.1 von 5 Sternen (4.1)

Preis-Leistung: 78 %
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Sony STR-DH550
AV-Receiver 'Sony STR-DH550'
5.2145 Watt4.0 von 5 Sternen (4)

Preis-Leistung: 59 %
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Yamaha RX-V675
AV-Receiver 'Yamaha RX-V675'
7.2150 Watt4.0 von 5 Sternen (4)

Preis-Leistung: 75 %
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Sony STR-DH750
AV-Receiver 'Sony STR-DH750'
7.2145 Watt4.0 von 5 Sternen (4)

Preis-Leistung: 75 %
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Denon AVRX2200W
AV-Receiver 'Denon AVRX2200W'
7.1150 Watt3.8 von 5 Sternen (3.8)

Preis-Leistung: 70 %
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Denon AVR-X1000
AV-Receiver 'Denon AVR-X1000'
5.1145 Watt3.6 von 5 Sternen (3.6)

Preis-Leistung: 65 %
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Onkyo TX-NR636
AV-Receiver 'Onkyo TX-NR636'
7.2160 Watt3.5 von 5 Sternen (3.5)

Preis-Leistung: 63 %
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Sony STR-DN840
AV-Receiver 'Sony STR-DN840'
7.2150 Watt3.5 von 5 Sternen (3.5)

Preis-Leistung: 63 %
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Pioneer VSX-529
AV-Receiver 'Pioneer VSX-529'
5.1130 Watt3.4 von 5 Sternen (3.4)

Preis-Leistung: 60 %
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Pioneer VSX-930
AV-Receiver 'Pioneer VSX-930'
7.2165 Watt3.2 von 5 Sternen (3.2)

Preis-Leistung: 33 %
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Onkyo TX-NR414
AV-Receiver 'Onkyo TX-NR414'
5.1130 Watt2.8 von 5 Sternen (2.8)

Preis-Leistung: 45 %
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Denon AVR-X1100W
AV-Receiver 'Denon AVR-X1100W'
7.2145 Watt2.7 von 5 Sternen (2.7)

Preis-Leistung: 43 %
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Kaufberatung

AV-Receiver heißt das neue Stichwort im Heimkinobereich. Zwar gibt es sie schon eine ganze Weile auf dem Markt, aber ihre technischen Möglichkeiten erweitern sich zusehends. Für viele ist ein solches Gerät die ideale Lösung, wenn es darum geht, die unterschiedlichen Geräte im Wohnzimmer miteinander zu verbinden.

Doch was ist ein AV-Receiver eigentlich, wie funktioniert er und worauf sollte man bei einem Kauf achten? Hier wollen wir diesen Fragen ausführlich auf den Grund gehen und eine Hilfestellung für alle liefern, die mit dem Gedanken spielen, sich ein solches Gerät zuzulegen. Im Test nehmen wir dann einige beliebte Geräte genauer unter die Lupe und helfen Ihnen bei der Entscheidung, welcher AV-Receiver für die Bedürfnisse in Ihrem Heimkino der richtige ist.

Übrigens gibt es durchaus Alternativen zu einem AV-Receiver. Auch auf diese soll hier näher eingegangen werden. Begonnen werden soll nun aber mit der elementarsten aller Fragen.

Was ist eigentlich ein AV-Receiver?

Um es so simpel wie möglich auszudrücken, bei AV-Receivern handelt es sich um Geräte, die als Schnittstelle für andere Systeme dienen und die diese miteinander zu verbinden. Natürlich ist diese Aussage noch relativ ungenau, darum soll etwas genauer darauf eingegangen werden.

AV-Receiver werden auch als Mehrkanal-HiFI-Verstärker bezeichnet. Über die digitalen oder zum Teil noch analogen Anschlüsse können mehrere Videoquellen oder auch Audiosignale geschaltet werden. Einige Beispiele hierfür sind TV-Geräte, Beamer, Lautsprecher oder zusätzliche Verstärkerendstufen, welche den Umfang des Gesamtsystems noch einmal erweitern. Aber auch Blu-Ray- und DVD-Player sowie Stereoanlagen oder gar verschiedene Speichermedien wie USB-Festplatten lassen sich mit einem solchen Receiver koppeln. Dies erlaubt zudem auch gleich die Aufnahme von Inhalten. Über dieses eine Gerät, lässt sich im Prinzip ein gesamtes Heimkinosystem steuern, sodass weitere aufwändige Zusatzgeräte oder gar ein ganzer Satz an Fernbedienungen entfällt.

Braucht man ein solches Gerät?

Für Cineasten oder jene, die ihre Lieblingsmusik in jedem Zimmer hören möchten, ist ein solches Gerät ein Muss. Allerdings muss man sich nach der Anschaffung eines Flats nicht gleich einen AV-Receiver kaufen. Wenn man damit nur die Nachrichten schaut und ansonsten nicht wirklich viel Zeit vor dem Fernseher oder in seinen vier Wänden verbringt, kann man auch auf diesen verzichten. Dies gilt auch dann, wenn man zum Beispiel lediglich einen DVD-Player betreibt. Hier genügt es, diesen direkt mit dem Fernsehgerät zu verbinden.

Für jene, die viele Geräte in ihrer Wohnung betreiben, kann es sich manchmal aber schon als eine Entlastung darstellen, wenn ein AV-Receiver zur Verfügung steht. Man muss nicht ständig nach der richtigen Fernbedienung suchen, sondern hat eine für alle Geräte immer griffbereit. Natürlich kann man sich auch dann einen AV-Receiver kaufen, wenn man nur wenige Geräte sein Eigen nennt. Unter solchen Umständen muss es aber nicht das teuerste Gerät sein. So kann man ruhig einige Abstriche machen und auf einen zu umfangreichen Funktionsumfang, welchen man wahrscheinlich nie benutzen wird, verzichten.

Integration ins Heimkinosystem

Einen AV-Receiver im Heimkinosystem zu verbauen, kann unter Umständen recht aufwändig werden. Dieser muss nämlich mit allen anderen Geräten verbunden werden, damit er seine Funktion auch wirklich erfüllen kann.

Als erstes sollte man einen passenden Platz suchen. So empfiehlt es sich, dass das Gerät frei zugänglich steht, so dass weder das Signal der Fernbedienung beeinträchtigt wird, noch dass man umfangreiche Umräummaßnahmen durchführen muss, wenn einmal etwas direkt am Receiver eingestellt werden muss.

Das hauptsächliche Problem stellt die Verkabelung dar. Hier muss schon darauf geachtet werden, dass die Leitungen lang genug sind. Am besten eignet sich immer ein zentraler Platz, um das Gerät perfekt betreiben zu können.

Ist alles korrekt angeschlossen, so kann man damit beginnen, die einzelnen Geräte zu testen. Sollte auch dieser Schritt erfolgreich abgeschlossen worden sein, ist ein AV-Receiver eine ideale Schaltzentrale, um das Hören von Musik oder das Anschauen von Videos zu einem wahren Genuss zu machen. Hinzu kommt, dass viele Geräte ein Audio- oder Videosignal noch zusätzlich verstärken und die Bitrate erhöhen, sodass man die Inhalte sogar in HD genießen kann.

Pro und Contra

Nun hat man also dieses Gerät in seinem Wohnzimmer stehen und freut sich darauf es zu benutzen. Durch die Tatsache, dass man für viele Geräte nur noch eine Fernbedienung benötigt, wird das Ansteuern selbstverständlich wesentlich einfacher.

Auch Inhalte, welche in SD gesendet werden, können im HD-Format genossen werden, denn viele AV-Receiver verfügen über einen Bildprozessor, welcher die Signale entsprechend hochrechnet. Zudem kann man mit diesem einen Gerät auch auf externe Laufwerke wie Festplatten oder USB-Stick zugreifen und die Daten simultan an mehrere Geräte streamen.

Aber der Teufel steckt auch hier im Detail. Geht der AV-Receiver einmal kaputt, so muss man alle Geräte wieder separat betreiben. Dies erfordert natürlich auch, dass die Verkabelung entsprechend geändert wird. Sollte einmal eine Fehlfunktion auftreten, muss auch sehr lange nach der Ursache gesucht werden. Wenn diese nicht auf den Receiver zurückzuführen ist, müssen alle Geräte von Hand überprüft werden. Verwendet man keinen Receiver, kann man eine Fehlerquelle meist schneller eruieren.

Zu einem solchen AV-Receiver gibt es auch Alternativen. Zum einen bieten manche Hersteller ganze Komplettsysteme an. In diesen sind alle wesentlichen Geräte bereits integriert, so dass man keine zusätzliche Hardware mehr benötigt. Zum anderen ist ein Multimedia-PC ein vortrefflicher Ersatz. Ein solcher lässt sich ebenfalls mit allen gängigen Geräten verbinden, hat aber den Vorteil, dass man über das installierte Betriebssystem noch weit mehr Einstellungen vornehmen kann. Allerdings ist hierfür eine gewisse Kenntnis im Umgang mit Computern eine Grundvoraussetzung.

Preisklassen beim AV-Receiver

AV-Receiver kann man in verschieden Preisklassen erwerben. Um die Unterschiede zwischen diesen zu verdeutlichen, sollen diese hier kategorisiert werden. Auf diese Weise lässt sich ein viel einfacherer Vergleich der Systeme durchführen.

Wir werden die AV-Receiver hier in vier Preisklassen einteilen. Im untersten Segment beginnen die Preise bei etwa 100 Euro und erstrecken sich bis zu etwa 250 Euro. Von hier an geht es steil aufwärts. Die nächste Kategorie liegt zwischen 250 Euro und 500 Euro. Dieser folgt die Preisklasse von 500 Euro bis etwa 1.100 Euro. Ab jetzt gilt der Grundsatz, der Himmel ist das Limit. Von 1.100 Euro an können sich die Preise bis hin zu mehreren 10.000 Euro erstrecken. An dieser Stelle sei aber gesagt, dass es sich bei solchen Modellen um wahrhaftige Exoten oder Massanfertigungen handelt, welche nur auf Wunsch des Kunden produziert werden. Im Nachfolgenden, sollen die einzelnen Preisklassen vorgestellt und miteinander verglichen werden.

100 Euro bis 250 Euro

Hier bekommt man das Basispaket dessen, was ein AV-Receiver eben können sollte. Die Modelle in dieser Preisklasse unterstützen meist den Anschluss aller gängigen Audiogeräte über digitale Eingänge. Zudem lassen sich USB-Sticks und Festplatten mit diesen Geräten verbinden. Standardmäßig können auch Component AV Kabel angeschlossen werden. In vielen Fällen steht auch ein HDMI-Anschluss zur Verfügung, denn auch die Modelle dieser Preisklasse können heute mit HD-Signalen umgehen oder diese über einen Bildprozessor selbst berechnen. Die Unterstützen Formate erstrecken sich meist über AVI, MPEG und DIVX bei den Videodateien bis hin zu MP3, AAC oder WMA bei den Audiodateien. Die Menüs sind in mehreren Sprachen ausgeführt und die Einstellungen lassen sich ohne großen Aufwand vornehmen.

250 Euro bis 500 Euro

In dieser Preisklasse bekommt man schon etwas mehr für sein Geld. Oft stehen 2 bis 3 HDMI-Anschlüsse zur Verfügung. Zudem sind viele dieser Geräte netzwerkfähig und können über den integrierten Ethernetanschluss mit dem lokalen Netzwerk verbunden werden. Auch der Zugriff auf das Internet ist in einem bestimmten Umfang möglich. In verschiedenen Modellen ist hier ein Webradio-Empfänger integriert, so dass man seine Lieblingssender direkt aus dem Internet hören kann.

Ab diesem Niveau kommt auch DLNA ins Spiel. Mit diesem Standard lassen sich auch Computer oder Tablets mit dem Receiver vernetzen, so dass Inhalte direkt von diesen Geräten auf den Receiver gestreamt werden können. In diesen Geräten ist auch oft ein Bassmanagment-System integriert, welches die Klangqualität wesentlich erhöht.

Selbstverständlich darf auch ein UKW-Tuner nicht fehlen. Die Wiedergabeformate erstrecken sich über MKV für hochauflösende Filme und FLAC für verlustfreies Audio, bis hin zu exotischen Dateien, welche kaum genutzt werden. Frei nach dem Motto, was man hat, das hat man.

500 Euro bis 1.100 Euro

Internet, mehrere USB-3.0 Anschlüsse, Ethernetzugang, W-LAN, UKW-Tuner, Online Musik- und Videodienste, 4K Videounterstützung, was darf es sein. Geräte in dieser Preisklasse lassen kaum noch einen Wunsch offen. Dabei variieren die günstigen Modelle nur minimal von den Teuersten. Im Grunde unterscheiden sie sich nur noch durch marginales. So mag hier ein Anschluss weniger vorhanden sein als bei einem anderen Gerät. Ab dieser Preisklasse ist meist auch AirPlay mit dabei, welches es erlaubt, Musik direkt von iTunes, einem iPad oder einem iPhone abzuspielen. Es besteht zudem eine vollständige Kompatibilität zu den aktuellen Betriebssystemen. Alle bekannten Musik- oder Audioformate werden unterstützt und zudem in perfekter Qualität wiedergegeben. Auch ein Einschub für Smartcards ist bei diesen Systemen integriert.

Ab 1.100 Euro

Von diesem Punkt an ist die einzige Grenze nur noch die eigene Fantasie. Hier ist alles möglich und jeder noch so merkwürdig anmutende Wunsch lässt sich erfüllen. So existieren Geräte, welche in der Lage sind, mit E-Gittaren gekoppelt zu werden. Selbst die Vernetzung mit Lichtanlagen zur Untermalung von Musik,kann vorgenommen werden. Wer über das nötige Kapital verfügt, kann sich seinen Receiver ganz nach Wunsch anfertigen lassen. Bei den Formaten kann man zwischen allem wählen, was einem beliebt.

Preisklassen in unserem Test

In unserem AV-Receiver Test finden Sie nur Receiver in den unteren beiden Preisklassen, also bis 500 Euro. Für Einsteiger bieten die Geräte in diesen Preisklassen in den allermeisten Fällen alles, was benötigt wird. Falls Sie dennoch an einem teureren Gerät interessiert sind, finden Sie aber auch über einen externen Link zu den höherklassigen AV-Receivern.

5.1 oder 7.1?

Über eine Sache haben wir noch gar nicht gesprochen. So gibt es innerhalb aller Klassen einen wesentlichen Unterschied. Manche Geräte unterstützen nur den Anschluss von 5.1 Surround-Systemen, während andere das Spektrum bis hin zu 7.2 abdecken. Diese Zahlen sind nichts mystisches, sondern sagen aus, wie viele Boxen bzw. Lautsprecher plus Subwoofer an den AV-Receiver angeschlossen werden können. Der Unterschied ist hier eindeutig und liegt vor allem in der Klangqualität. So bieten 7.1 Systeme einen wesentlichen besseren 3D-Surround-Sound als es bei 5.1 der Fall ist. Einige Varianten liefern sogar eine 8.1 Emulation mit, allerdings ist dies eher selten, denn diese Kombination wird nicht häufig verwendet. Wenn man also ein umfangreiches Soundsystem sein eigen nennt, dann sollte man auf diesen Unterschied Acht geben.

Worauf es beim Kauf des AV-Receiver ankommt

Dies hängt einzig und allein davon ab, welche Ausstattung man sein Eigen nennt. Wenn man nur wenige Geräte besitzt, so kann ruhig eines der günstigen Modelle erworben werden. Wenn man zudem auf eine umfangreiche Unterstützung von Video- und Audioformaten verzichten kann, dann bieten sich diese Geräte geradezu an. Grundsätzlich gilt, je mehr Geräte man betreibt, umso mehr Anschlüsse sollte der AV-Receiver haben. Es stellt sich auch die Frage, ob man Dienste aus dem Internet wirklich auf dem Receiver nutzen möchte. Ist dies nicht der Fall, so kann ebenfalls von einem teuren Modell Abstand genommen werden. Hauptsächlich sollte beachtet werden, welches Soundsystem man verwendet. Wie bereits erwähnt, unterstützen die verschiedenen Varianten, Anlagen von 5.1 bis 7.1. Damit das Klangerlebnis auch voll ausgenutzt werden kann, ist hier auf die entsprechenden Anschlussmöglichkeiten zu achten.

Auf jeden Fall ist es wichtig, sich noch einmal einen Überblick über seine Geräte zu verschaffen. Nur dann kann entschieden, welcher Receiver für einen selbst der Richtige ist. Man sollte auch beachten, dass manche dieser Geräte eine enorme Hitze entwickeln können. Es sollte also, wenn möglich, kein anderes Gerät auf dem Receiver abgestellt werden. Für eine ausreichende Belüftung ist in jedem Fall Sorge zu tragen. Einige Modelle warten auch mit einem integrierten Lüfter auf. Dort wo eine passive Belüftung nicht möglich ist, bieten sich diese Geräte geradezu an.